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Personen: Güngör, Funda (Autor) 
Przybylski, Pamela (Autor) 
Rimscha, Bjørn von (Autor) 
  
Titel: Grenzüberschreitender Handel mit Medien : Methodik und Ergebnisse einer Fallstudie auf Basis der amtlichen Wirtschaftsstatistik
  
Dokument:
55113.pdf (137 KB) PDF
Quelle: Media-Perspektiven. Bd. 2016. H. 10. Frankfurt, M. : Media-Perspektiven. S. 501 - 511
Erscheinungsjahr:    2016
ISBN / ISSN: 0170-1754
URN: urn:nbn:de:hebis:77-publ-551139
  
Dokumentart:
Zeitschriftenaufsatz Zeitschriftenaufsatz
Sprache: Deutsch
Open Access: OpenAccess
Person der Universität:    Rimscha, Bjørn von  In UnivIS suchen 
Einrichtung: Institut für Publizistik
DDC-Sachgruppe:    Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
DFG-Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
ID: 55113  Universitätsbibliothek Mainz
Hinweis:
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Abstract: Grenzüberschreitender Handel mit medialen Gütern ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, er verweist auch auf kulturelle Nähe zwischen den Märkten. Anhand der Darstellung internationaler amtlicher Wirtschaftsdaten ist es möglich, das Volumen des Handels mit medialen Gütern darzustellen und damit verbundene kulturelle Vernetzungen aufzuzeigen. Der Handel mit Mediengütern geht dabei über den Austausch physisch greifbarer Endprodukte hinaus. Er umfasst sowohl physische Güter – wie gedruckte Zeitungen – als auch immaterielle Güter, worunter zum Beispiel Filme und Fernsehsendungen oder der Handel mit Sendungskonzepten und Informationen fallen, die aus ökonomischer Perspektive als Dienstleistungen gelten.

Um internationale Handelsströme zu erfassen, nutzen die Länder harmonisierte amtliche Codiersysteme, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen entwickelt wurden und Eingang in die Erfassung ökonomischer Wirtschaftsströme auf regionaler (z. B. europäischer) und nationaler Ebene gefunden haben.

Im Handel mit film- und fernsehbezogenen Gütern erweist sich Deutschland als Importland. Das Volumen der Importe übersteigt das der Exporte um das Doppelte. Die USA sind die wichtigste Bezugsquelle für den deutschen Film- und Fernsehmarkt und unter den untersuchten Ländern auch der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Film- und Fernsehgüter. Daneben sind Österreich, Großbritannien und die Niederlande wichtige deutsche Handelspartner im Bereich der „audiovisual services“.

Auf dem Gebiet des Zeitungs- und Zeitschriftenmarktes zeigt sich ein gegenläufiges Bild. Hier übersteigen deutsche Exporte die Einfuhren um das Doppelte. Aufgrund der gemeinsamen Sprache sind Österreich und die Schweiz die wichtigsten deutschen Handelspartner. Aufgrund günstiger Produktionsbedingungen bestehen auch zu Polen umfassende Handelsbeziehungen, die sich allerdings eher in einer ökonomischen (Import von Druckereierzeugnissen) als in einer publizistischen Austauschbeziehung äußern. Knapp die Hälfte aller deutschen Importe stammt aus Polen, während der Anteil deutscher Printexporte nach Polen bei unter 1 Prozent liegt.

Die Außenhandelsstatistik allein kann keine detaillierte Analyse der grenzüberschreitend aktiven Unternehmen ersetzen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „cross-border media communication“ werden daher in einem weiteren Schritt typische Muster des grenzüberschreitenden Handelns von Medienunternehmen identifiziert werden.
   
  
Verfügbarkeit prüfen:    Rechercheportal Mainz: 0170-1754
  KatalogPortal Mainz (inklusive FB 06): 0170-1754
  Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB): 0170-1754
  URN (urn:nbn:de:hebis:77-publ-551139)
 


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