Lassay, Paul-Christian: Autoritäre Regime, Parlamente und die Wahrung von Menschenrechten : eine empirische Untersuchung
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Person: Lassay, Paul-Christian (Autor) 
  
Titel: Autoritäre Regime, Parlamente und die Wahrung von Menschenrechten : eine empirische Untersuchung
  
Dokument:
3675.pdf (660 KB) PDF
Quelle: Mainz : Univ.
Erscheinungsjahr:    2013
URN: urn:nbn:de:hebis:77-36757
  
Dokumentart:
Buch Buch
Weitere Angaben zur Dokumentart:    Prüfungsarbeit
Sprache: Deutsch
Open Access: OpenAccess
Einrichtung: FB 02: Sozialwissenschaften, Medien und Sport
DDC-Sachgruppe:    Politik
ID: 3675  Universitätsbibliothek Mainz
Hinweis:
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Abstract: Der bei weitem überwiegende Teil der autoritären Regime weltweit verfügt mittlerweile über formal-demokratische Institutionen, wie Parlamente und Wahlen. Die Einführung solcher Institutionen soll unter anderem eine Entwicklung in Richtung Demokratie andeuten oder vortäuschen und so den internationalen und innenpolitischen Druck auf die jeweilige Regierung vermindern. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob von diesen formal-demokratischen Institutionen eine Wirkung auf das Regierungshandeln ausgeht und die Menschenrechtslage im Land durch sie verbessert wird. Zunächst werden autoritäre Regime unter Verwendung des minimalistischen Ansatzes von Cheibub et al. definiert. Anschließend werden aus den bisherigen Erkenntnissen der Forschung zur Rolle von formal-demokratischen Institutionen in autoritären Regimen Hypothesen zum Zusammenhang zwischen diesen Institutionen und repressivem Regierungsverhalten abgeleitet, die mit Hilfe einer empirische Analyse von Zeitreihen-Querschnittsdaten aus sämtlichen autoritären Regime zwischen 1979 und 2004 getestet werden. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass mit steigender Kompetitivität der Parlamentswahlen die Wahrscheinlichkeit drastischster Menschenrechtsverletzungen sinkt. Zudem finden sich Anzeichen dafür, dass es zu weniger Menschenrechtsverletzungen kommt, je geringer die Zersplitterung der Oppositionsparteien ist, während mit einer Zunahme der formalen Kompetenzen der Parlamente das Repressionsniveau steigt.
   
Weiteres Abstract: The overwhelming majority of authoritarian regimes nowadays features formally democratic institutions such as parliaments and elections. The introduction of those institutions aims at indicating or just pretending a development towards democracy in order to reduce international and domestic pressures on the government. This thesis deals with the question if those formally democratic institutions have an effect on government behaviour improving the human rights situation in the respective country. In a first step authoritarian regimes are defined using Cheibub et al.- minimalist approach. Afterwards hypotheses are derived from the findings of earlier research regarding the role of formally democratic institutions in authoritarian regimes and then tested empirically using time series cross-sectional data on authoritarian regimes between the years 1979 and 2004. The results show among other things a decrease in the probability of the gravest sort of human rights violations if parliamentary elections are more competitive. There are moreover signs that the hypothesis could be justified that less fragmented opposition parties lead to a reduction in human rights violations whereas more formal competences for the parliaments seem to increase the extent of repression executed by governments.
   
  
Verfügbarkeit prüfen:    URN (urn:nbn:de:hebis:77-36757)
 


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