Sack, Benjamin Christof: Die Entwicklung demokratischer Wertorientierungen in den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländern : eine Kohortenanalyse auf Basis des European Social Survey
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Person: Sack, Benjamin Christof (Autor) 
  
Titel: Die Entwicklung demokratischer Wertorientierungen in den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländern : eine Kohortenanalyse auf Basis des European Social Survey
  
Dokument:
4179.pdf (615 KB) PDF
Freie Schlagwörter (Deutsch): Politische Kultur , Demokratische Wertorientierungen , Mittel- und Osteuropa , Postkommunismus , Kohortenanalyse
Freie Schlagwörter (Englisch): Political Culture , Democratic Value Orientations , Central and Eastern Europe , Post-communism , Cohort analysis
Quelle: Mainz : Univ.
Erscheinungsjahr:    2014
URN: urn:nbn:de:hebis:77-41790
  
Dokumentart:
Buch Buch
Weitere Angaben zur Dokumentart:    Prüfungsarbeit
Sprache: Deutsch
Open Access: OpenAccess
Einrichtung: FB 02: Sozialwissenschaften, Medien und Sport
DDC-Sachgruppe:    Sozialwissenschaften, Soziologie
ID: 4179  Universitätsbibliothek Mainz
Hinweis:
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Abstract: In dieser Masterarbeit wird die Frage untersucht, ob sich in den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländern der Erweiterungsrunde von 2004 (Estland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Tschechien) in der Befürwortung verschiedener normativer Demokratiemodelle Unterschiede zwischen der jüngsten und den älteren Generationen finden lassen. Diese demokratischen Wertorientierungen spielen für die Persistenz der noch jungen Demokratien eine entscheidende Rolle. Eine Inkongruenz des mehrheitlich favorisierten Demokratiemodells einerseits und der institutionellen Struktur andererseits kann zu Spannungen und Instabilität des politischen Systems führen. Theoretisch werden zwei Demokratiekonzeptionen unterschieden: Das Modell der liberalen Demokratie und das Modell der sozialistischen Demokratie. Dem Sozialisationsansatz folgend, sollte die jüngste Generation ein liberales Demokratiemodell eher und ein sozialistisches Demokratiemodell weniger befürworten als die älteren Generationen. In der empirischen Analyse auf Basis der Daten der sechsten Welle des European Social Survey von 2012 wird zunächst durch konfirmatorische Faktorenanalysen die konzeptuelle Trennung beider Modelle bestätigt. In der Regressionsanalyse wird der Fokus durch die Untersuchung verschiedener Kohorten gelegt, zusätzlich wird für situative Faktoren und mögliche Alterseffekte kontrolliert. Die Ergebnisse der Modellschätzungen zeichnen ein heterogenes Bild. In keinem der untersuchten Länder zeigt sich eine signifikant höhere Zustimmung zum liberalen Demokratiemodell durch die jüngste Generation, wie es der theoretischen Erwartung entsprechen würde. Stattdessen finden sich entweder keine signifikanten Unterschiede zwischen den Generationen oder sogar signifikant niedrigere Zustimmungswerte durch die jüngste Generation. Bei der Befürwortung eines sozialistischen Demokratiemodells entsprechen die Ergebnisse teilweise der theoretischen Erwartung: In einigen Ländern finden sich signifikant niedrigere Zustimmungswerte in der jüngsten Generation.
   
Weiteres Abstract: In this thesis, I investigate the question whether there are differences between the youngest generation and older ones within the EU member states in Central and Eastern Europe, regarding the endorsement of different normative models of democracy. These democratic value orientations play a crucial role for the persistence of the newly established democracies. An incongruity between the favoured model of democracy of the majority on the on hand and the political structure on the other hand, can lead to serious frictions and therefore instability of the political system. Theoretically, I differentiate two conceptions of democracy: the liberal model and the socialist model of democracy. Following socialisation theory, I propose that the youngest generation should favour a liberal model of democracy rather than the socialistic model, both in comparison to the older generations. Within the empirical analysis, based on data from the sixth wave of the European Social Survey from 2012, first the theoretical separation of the two theoretical models is ratified through confirmatory factor analysis. The results of the following regressions are heterogeneous, focussing mainly on cohort analysis while controlling for situative factors and age effects. In none of the countries investigated, I find a higher endorsement for the liberal model of democracy within the youngest generation. Instead, either no differences or even lower approval values are observed within the youngest generation rejecting the proposed hypothesis. Regarding the endorsement of the socialistic model, the results partly confirm the theoretical expectations. In some countries, lower approval values for the youngest generation can be found while in others there are no differences between generations.
   
  
Verfügbarkeit prüfen:    URN (urn:nbn:de:hebis:77-41790)
 


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